Arnheim – Bronbeek
B36
Arnhem
1821

Arnheim – Bronbeek

Arnheim – Bronbeek
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Im Jahr 1816 erwarb der Privatier Hermen Steijgerwalt das Landgut Langewater, verkaufte jedoch nach einigen Jahren einen Teil des Landguts wieder. Die natürliche Quelle auf dem verbliebenen Teil ließ er ausgraben. Sie speiste einen Bach und einige Teiche. Anschließend baute er dort ein Haus und gab dem Landgut den Namen Bronbeek („Quellenbach“). Im Jahr 1842 ließ Carel Johan Verkouteren das ursprüngliche Haus zu einer neoklassizistischen Villa umbauen und den Park verschönern. Im Jahr 1854 kaufte König Willem III. das Landgut. Die Villa wurde zu einem Schloss umgebaut, der König hielt sich dort jedoch nur selten auf.

Wohnheim für Invaliden
Im Jahr 1859 schenkte Willem III. das Landgut dem niederländischen Staat unter der Bedingung, dass dort ein „Wohnheim für die Invaliden“ der Kolonialarmee geschaffen würde. Und so geschah es. Das Brustbild des Stifters ist an der Fassade des Hauptgebäudes zu sehen. In einem Teil dieses Gebäudes wurde ein Museum zur niederländischen Kolonialexpansion geschaffen. Um den Heimbewohnern eine sinnvolle Tagesbeschäftigung zu geben und die Betriebskosten zu reduzieren, erhielten sie die Aufgabe, einen Teil ihrer Nahrungsmittel selbst anzubauen und das Landgut instand zu halten. Die landwirtschaftliche Produktion wurde 1959 beendet.

Mahnmal
Während des Aceh-Kriegs hielten sich auf Bronbeek viele verwundete und kranke Soldaten auf. Im Jahr 1915 erhielten sie einen eigenen Krankenpavillon, der heutzutage als indonesisches Restaurant und Kongresszentrum „Kumpulan“ dient. Im Park stehen Skulpturen und Mahnmale, die auf die koloniale Vergangenheit der Niederlande im heutigen Indonesien verweisen. Seit der Eröffnung im Jahr 1863 lebten bereits über 6000 Männer auf Bronbeek. Momentan wohnen auf dem Landgut 50 betagte niederländische Veteranen und Veteraninnen aus verschiedenen Konfliktgebieten im Ausland. Trotz aller Veränderungen ist das räumliche Konzept des ursprünglichen Landguts erhalten geblieben.

Arnheim – Bronbeek
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