Arnheim – Mittelalterliche Keller
M2
Arnhem
1354

Arnheim – Mittelalterliche Keller

Arnheim – Mittelalterliche Keller
Arnheim – Mittelalterliche Keller
Arnheim – Mittelalterliche Keller
Arnheim – Mittelalterliche Keller
Arnheim – Mittelalterliche Keller
Arnheim – Mittelalterliche Keller

In den neunziger Jahren wurden viele alte Keller wiederentdeckt. Daraus ergab sich ein einzigartiges Unterfangen: Rund dreißig historische Keller in der Rijnstraat wurden zu einem unterirdischen Komplex zusammengefügt und für das Publikum geöffnet
Lagerkeller

Im 14. Jahrhundert erlebte Arnheim Glanzzeiten. Im Geschäftsviertel wurden große steinerne Kaufmannshäuser mit großen Lagerkellern errichtet. Die Keller wurden meist gesondert vermietet- oft an Markthändler, die in den Kellern ihre Waren lagerten. Während die meisten mittelalterlichen Häuser gründlich umgebaut worden sind, haben die Keller häufig ihre ursprüngliche Form behalten. Der größte Keller befindet sich unter dem denkmalgeschützten St.-Petersgasthuis. Das St.-Petersgasthuis aus dem Jahr 1354 ist eins der ältesten noch erhaltenen Häuser in Arnheim. Es ist eine typische Stadtburg aus dem späten Mittelalter. Mit ihren Türmen spiegelt sie die wachsende Macht des aufstrebenden Bürgertums wider. Reiche Bürger imitierten so die Burgen des Adels.

Krankenhaus
Der Erbauer des Hauses war der Münzmeister der Stadt und somit ein vermögender Mann. Um 1400 wurde das Gebäude zum Hospital und geistlichen Haus für die Armen und Kranken“. Dies alles zu Ehren des heiligen Petrus. Daher kommt der Name St.-Petersgasthuis, wobei das niederländische Wort „gasthuis“ Krankenhaus oder Spital bedeutet. Vom 15. bis weit ins 19. Jahrhundert spielte das St.-Petersgasthuis in der Armen- und Krankenpflege Arnheims eine große Rolle. Seit 1849 ist die alte Stadtburg wieder ein Geschäftshaus, wie in seiner ursprünglichen Funktion. Heutzutage befindet sich dort ein Bekleidungsgeschäft.

Geschäftsviertel
Die Rijnstraat verband die Stadt mit dem Rhein. Über das Stadttor Rijnpoort am unteren Ende der Straße erreichten alle Handelswaren die Stadt. Hier entstand daher auch das Geschäftsviertel Arnheims, das sich von der Rijnstraat bis zum Korenmarkt erstreckte. Außerhalb des Tores lag der Hafen – dort, wo heute die Auffahrt zur Nelson-Mandela-Brücke ist. Dieser Hafen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Schutt der zerstörten Innenstadt zugeschüttet.

Arnheim – Mittelalterliche Keller
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