Landgut Mariënwaerdt – Beesd
W12
Beesd
1840

Landgut Mariënwaerdt – Beesd

Landgut Mariënwaerdt – Beesd
Landgut Mariënwaerdt – Beesd
Landgut Mariënwaerdt – Beesd
Landgut Mariënwaerdt – Beesd
Landgut Mariënwaerdt – Beesd
Landgut Mariënwaerdt – Beesd
Landgut Mariënwaerdt – Beesd
Landgut Mariënwaerdt – Beesd
Landgut Mariënwaerdt – Beesd
Landgut Mariënwaerdt – Beesd
Landgut Mariënwaerdt – Beesd
Landgut Mariënwaerdt – Beesd

Die Witwe Alverardis van Hochstaden schenkte der Kirche 1129 ein großes Stück Land, auf dem ein Kloster errichtet werden sollte. Das Kloster wurde mehrmals durch Brände zerstört. Auf den Fundamenten des Klosters wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts Haus Mariënwaerdt gebaut.

Der Bischof von Utrecht
Der Name Mariënwaerdt bedeutet Insel (waard=Werder) Mariens. Der Name stammt aus dem 12. Jahrhundert. Alverardis, die Witwe von Hendrik van Cuijk, beschloss 1129 mit Zustimmung ihrer Söhne, dem Bischof von Utrecht ein Stück Land zu schenken. Im Mittelalter waren solche Schenkungen gang und gäbe. Dass der Bischof zur direkten Verwandtschaft gehörte, war hierbei kein Zufall. Bischof Andries van Cuijk war der jüngere Bruder des verstorbenen Hendrik. Der Bischof lud den kurz zuvor entstandenen Orden der Prämonstratenser ein, auf der „Insel Mariens“ eine Abtei zu errichten.

Das Kloster
Aufgrund der Lage von Mariënwaerdt im Grenzgebiet zwischen Holland und Geldern fiel das reiche Kloster oft Schlachten und Plünderungen zum Opfer. So wurde das Gebäude 1427 beim Streit um den Bischofssitz von Utrecht durch einen Brand zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde es 1493 von marodierenden Soldaten erneut niedergebrannt. 1567 ließ Hendrik van Brederode (einer der frühen Anführer des Aufstandes gegen die Spanier) das Kloster zum dritten Mal in Brand stecken. Danach bestand für das Landgut nur noch wenig Interesse, gut 100 Jahre lang wurde ein Käufer gesucht.

Herrlichkeit
Um den Kauf des Landguts attraktiver zu machen, entschied das „Kwartier van Nijmegen“ (eines der vier Verwaltungsgebiete, in die das Herzogtum Geldern unterteilt war) im Jahre 1709,  Mariënwaerdt den Status einer Herrlichkeit zu verleihen. Daraufhin erwarb es der Graf von Bylandt und wurde 1744 zum neuen Eigentümer. Auf den Gewölben der ehemaligen Abtei, deren Keller mit den Kreuzbögen noch heute existieren, errichtete er Haus Mariënwaerdt. Seitdem wurde Mariënwaerdt stets in direkter Linie weitervererbt: Von der Familie van Balveren ging es in den Besitz der Familie van Verschuer über. Heute verwaltet die Familie van Verschuer das Landgut Mariënwaerdt bereits in der neunten Generation. 

Landgut Mariënwaerdt – Beesd
Landgut Mariënwaerdt – Beesd
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