Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“
W2
Culemborg
1815

Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“

Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“
Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“
Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“
Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“
Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“
Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“
Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“
Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“

Die Festung „Werk aan het Spoel“ wurde 1815 als Teil der Verteidigungslinie „Nieuwe Hollandse Waterlinie“ angelegt. Sie besteht aus einer Reihe von Befestigungsanlagen, die die Einlaufschleuse des Lek schützen sollten. Mithilfe dieser Schleuse konnte ein Teil des Landes zwischen Lek und Linge unter Wasser gesetzt werden. Vor Kurzem wurde hier ein Aktivitätenzentrum mit Restaurant, das „Forthuis“ gebaut.

Französische Truppen 
Noch bevor die Nieuwe Hollandse Waterlinie angelegt wurde, hatte „Het Spoel“ eine kleine Rolle in der Weltgeschichte gespielt. Bei der Ankunft der französischen Truppen im Winter 1794–1795 durchstach man hier bei Culemborg den Deich, um das Gebiet zwischen Lek und Linge zu fluten. Der Diefdeich hielt das Wasser im Westen zurück. Dieser Durchstich wurde von Artillerie gesichert, die in einer Redoute oder in einer umwallten Feldstellung positioniert war. Der Aufmarsch der Franzosen wurde dadurch tatsächlich verzögert. Später haben die Franzosen die Stellungen abgerissen und die Lücke im Deich abgedichtet.

Nieuwe Hollandse Waterlinie
Im Jahre 1815 baute man an gleicher Stelle eine neue Schleuse. Da eine Schleuse in einer Verteidigungslinie wie der Waterlinie eine Schwachstelle darstellt, musste man sie zusätzlich verteidigen. Dazu diente das Werk aan het Spoel. Später im 19. Jahrhundert errichtete man einige bombensichere Gebäude, im 20. Jahrhundert folgten weitere Verteidigungsanlagen wie Kasematten, Gruppenunterstände, Batterien und Panzersperren. Knapp außerhalb des Forts liegen noch die Überreste eines Schießplatzes, der den Soldaten als Übungsgelände diente.

Forthuis
Während des Zweiten Weltkriegs zeigte sich, dass die Nieuwe Hollandse Waterlinie in der modernen Kriegsführung nur noch einen geringen Nutzen hatte. Daher wurde nach dem Krieg die ganze Linie außer Gebrauch gesetzt. Seit einigen Jahren erkennt man jedoch den historischen Wert der Linie, und einige der Verteidigungsanlagen erhielten eine neue Bestimmung im Kultur- und/oder Freizeitbereich. So bietet das Werk aan het Spoel seit kurzer Zeit ein Aktivitätenzentrum mit Restaurant: das Forthuis. Vergleichbare Initiativen sind in Fort Asperen und Fort Vuren zu finden.

Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“
Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“
Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“
Culemborg – Festungsanlage „Werk aan het Spoel“
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