Landgut Rhederoord
B19
De steeg
1650

Landgut Rhederoord

Landgut Rhederoord
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Landgut Rhederoord
Landgut Rhederoord
Landgut Rhederoord

Das Landgut Rhederoord ist ein historischer Sommersitz, entstanden durch den Kauf einer Reihe von Grundstücken und Bauernhöfen im 17. Jahrhundert. Teil des Landguts ist ein Park an den südlichen Hängen des Veluwezoom, wo seltene exotische Bäume wachsen. Das Landgut steht heutzutage unter besonderem Denkmalschutz.

Landgut Rhederoord
Das Landgut Rhederoord entstand im 17. Jahrhundert, als Willem Everwijn zwischen Rheden und De Steeg einige Bauernhöfe und Grünflächen kaufte. Sein Enkel Willem Reynier Brantsen, Bürgermeister von Arnheim, stammte aus einer bedeutenden gelderländischen Regenten- und Kaufmannsfamilie. Er ließ auf dem Landgut ein Haus bauen und legte einen Park im französischen Barockstil an. Haus und Park wurden danach noch verschiedene Male angepasst, jeweils im Stil der Zeit. Der Landsitz blieb bis 1911 im Besitz der Familie Brantsen.

Mammutbäume
Im Jahre 1868 wurde der Park nach einem Entwurf des deutschen Landschaftsarchitekten Eduard Petzold neu angelegt. Er ließ dort exotische und seltene Baumarten wie Sequoias pflanzen. Diese Mammutbäume – einige sind bereits rund 150 Jahre alt – gedeihen dort dank der Lage an den geschützten Südhängen der Moräne gut. Einige Sequoias und eine Rotbuche sind inzwischen über 40 Meter hoch, was für die Niederlanden eher ungewöhnlich ist. Im 40 Hektar großen Park kann man stundenlang über gewundene Weg laufen, die hübsche Ausblicke auf Haus, Baumgruppen und IJsseltal bieten.

Landhaus und Kutschhaus
Im Jahre 1970 wurde Huis Rhederoord als „Rijksmonument“ unter Denkmalschutz gestellt, dreißig Jahre später wurde das Landgut mit Gebäuden, Ornamenten, Wasserkeller und Gemüsegarten zum „rijksbeschermd historisch landgoed“ erklärt. Seit 2003 befindet sich das Landgut in Privatbesitz. Das Haus selbst wird als Hotel, Veranstaltungsort und Standesamt genutzt. Das Kutschhaus beherbergt das Restaurant und ein WellBeing Centre. 2010 bohrte man bei den nötigen Umbauten eine natürliche Wasserquelle an. Das Veluwer Wasser aus diesem 159 Meter tiefen Brunnen sickerte vor 4000 Jahren durch alle Bodenschichten hinweg in diese Quelle. Das reine Quellwasser wird jetzt den Gästen im Restaurant serviert.

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