Kleve – Wasser als Waffe
L89
Kleve
1944

Kleve – Wasser als Waffe

Kleve – Wasser als Waffe
Kleve – Wasser als Waffe
Kleve – Wasser als Waffe
Kleve – Wasser als Waffe

Im Oktober 1944 entwickelt die deutsche Armee den Plan, einen Großteil des niederländisch-deutschen Grenzgebiets unter Wasser zu setzen, um sich gegen einen alliierten Angriff zu verteidigen. Ab Februar 1945 überfluten die deutschen Truppen im Umland von Kleve große Flächen – in dem Versuch, den alliierten Vormarsch aufzuhalten.

Deiche werden gesprengt und bald darauf stehen große Flächen, einschließlich des Kellers der XOX-Fabrik, unter Wasser. Der 19-jährige Niederländer Jan Arie de Ruiter erlebt die Geschehnisse aus nächster Nähe mit und hält sie in seinem Tagebuch fest.
Er schreibt über die Keksfabrik OXO, in der er arbeitet und wohnt. Er hat einen Unterschlupf in einem überfluteten Keller gefunden und sucht dort Schutz vor den schweren Bombenangriffen, die draußen stattfinden. Hier erlebt er auch die Befreiung durch die Alliierten mit.

Anschließend folgt ein langer, gefährlicher Marsch, den er teilweise durch das Wasser watend zurücklegt. De Ruiters Tagebuch vermittelt ein eindringliches Bild von den extremen Umständen, unter denen die Zivilisten – bitterer Kälte und Beschießungen ausgesetzt und von Wasser umgeben – ums Überleben kämpften. Es dauert bis Ende April 1945, bevor Jan Arie de Ruiter wieder einen Fuß auf niederländischen Boden setzen kann.

Kleve – Wasser als Waffe
Kleve – Wasser als Waffe
Kleve – Wasser als Waffe
Kleve – Wasser als Waffe

Water als wapen

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