Kranenburg – St. Peter und Paul
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Kranenburg
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Kranenburg – St. Peter und Paul

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Kranenburg – St. Peter und Paul
Kranenburg – St. Peter und Paul

Kranenburg entstand im 13. Jahrhundert rund um eine alte Burg. Als Städtchen an der Grenze der Grafschaften Kleve und Geldern erhielt es zu seiner Verteidigung schnell einen Graben und Stadtmauern.

Stadtmauer
Im Süden von Kranenburg ist die Stadtmauer immer noch gut zu erkennen. Hier bildet die Mauer einen Bestandteil der Häuser, die später darauf errichtet wurden. Die Gärten dahinter liegen heute dort, wo früher der Stadtgraben war. Das auffälligste Element der Mauer ist der Mühlenturm – eine ehemalige Windmühle, die hoch auf die Mauer gebaut worden war, um den Wind einzufangen. Die Mühle beherbergt heute ein Museum.

Heiliges Kreuz
Trotz seiner bescheidenen Ausmaße besitzt Kranenburg eine mächtige gotische Domkirche mit wichtiger regionaler Funktion. Die Kirche St. Peter und Paul ist seit mehr als 700 Jahren aufgrund der Legende vom Heiligen Kreuz ein katholischer Wallfahrtsort.

Legende
Im Jahre 1280 empfing ein Hirtenjunge bei der Kommunion eine Hostie. Er fand das Stückchen Brot allerdings ungenießbar und konnte es nicht herunterschlucken. Am Rand des Reichswalds spuckte er die Hostie in einen hohlen Baum. Er beichtete seine Sünde und 28 Jahre später wurde in jenem Baum eine hölzerne Kreuzfigur gefunden. Dieser Korpus steht seitdem in einem reich dekorierten Reliquienhalter an prominenter Stelle in der Kirche. Jedes Jahr wird dieses Kreuz von Gläubigen in einer Prozession durch die Stadt getragen.

Weihwasserbecken
Um an Geld für Dachreparaturarbeiten zu kommen, verkaufte der Pfarrer der Kirche 1908 ein Weihwasserbecken an einen Kunsthändler. Der Händler verkaufte es für den fünffachen Betrag sofort weiter. Der Käufer war der Bankmilliardär J.P. Morgan, der es in seinem Testament dem Metropolitan Museum of Art in New York vermachte. Dort steht es noch heute, im meistbesuchten Museum Amerikas. Das Elfenbeinbecken stammt offensichtlich aus dem 9. Jahrhundert und ist von unschätzbarem Wert. Der einzige Trost für Kranenburg ist, dass sich nun viel mehr Menschen an diesem Schatz erfreuen, als das Städtchen je aufnehmen könnte.

Kranenburg – St. Peter und Paul
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St. Petrus en Pauluskerk

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