Nimwegen – Atomschutzbunker
K3
Nijmegen
1954

Nimwegen – Atomschutzbunker

Nimwegen – Atomschutzbunker
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Nimwegen – Atomschutzbunker
Nimwegen – Atomschutzbunker
Nimwegen – Atomschutzbunker
Nimwegen – Atomschutzbunker
Nimwegen – Atomschutzbunker
Nimwegen – Atomschutzbunker
Nimwegen – Atomschutzbunker
Nimwegen – Atomschutzbunker

Während des Kalten Krieges rechnete man mit einem groß angelegten Angriff aus dem Ostblock. Zum Schutz der Bevölkerung wurden an zahlreichen öffentlichen Plätzen Atomschutzbunker errichtet. In jeder Stadt gibt es noch Überreste dieser Anlagen, so zum Beispiel auch in Nimwegen unter dem ehemaligen Gebäude der Nederlandsche Bank.

Massenvernichtungswaffen
Seit dem Zweiten Weltkrieg  waren Zivilisten ein strategisches Ziel der modernen Kriegsführung. Als sich 1949 herausstellte, dass die Sowjetunion über eine Atombombe verfügte, wuchs im Westen die Angst. Auf nationaler Ebene entstanden Pläne zum Schutz der Bevölkerung vor Massenvernichtungswaffen. Für rund 100.000 Menschen wurden öffentliche Schutzräume errichtet. Der Rest des Landes musste sich selbst zu Hause oder rund um das Haus in Sicherheit bringen.

Atomschutzbunker
Die Atombombe brachte aufgrund ihrer enormen Zerstörungskraft und Radioaktivität neue Sicherheitsprobleme mit sich. Die Schutzräume mussten tief unter der Erde liegen, von dicken Betonmauern  umgeben sein und durch eine Bleiverkleidung vor Strahlen schützen. Nahrungs- und Wasservorräte, Sanitäranlagen, Fall-out-Duschen, Notfall-Krankenhäuser, Schlafplätze, Notstromaggregate, Lüftungsanlagen u.Ä. mussten einen wochenlangen Aufenthalt ermöglichen. Eine beinahe unmögliche und sehr kostspielige Aufgabe. Um staatliche Subventionen zu erhalten, förderten viele Gemeinden das Anlegen von Atomschutzbunkern beim Bau neuer (öffentlicher) Gebäude.   

Schutzräume in Nimwegen
Nimwegen wurde im Zweiten Weltkrieg zu großen Teilen zerstört. Der Wiederaufbau bot viele Gelegenheiten für die Errichtung von Schutzräumen so zum Beispiel im neuen Bahnhofstunnel, unter der Radboud-Klinik, in der Böschung der Brücke Graafsebrug, unter dem ehemaligen Scheidemakershof und unter der ehemaligen Nederlandsche Bank an der Klein Mariënburg. Nach dem Ende des Kalten Krieges im Jahre 1989 wurden die Schutzräume nicht mehr instand gehalten. An vielen Orten gibt es sie immer noch, meist sind sie aber nicht öffentlich zugänglich. Leider gilt dies auch für den voll eingerichteten Atomschutzbunker für 100 Personen unter der ehemaligen Nederlandsche Bank.

Nimwegen – Atomschutzbunker
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