Terborg – Schloss Wisch
M87
Terborg
1285

Terborg – Schloss Wisch

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Terborg – Schloss Wisch

Schloss Wisch ist ein herrschaftliches Gebäude mit einer markanten L-Form. Diese verdankt es seiner besonderen Geschichte aus Teilung und Wiedervereinigung. Das Schloss war Herrensitz der Familie Wisch, die zu den mächtigsten Adelsfamilien der Grafschaft gehörte. Es befindet sich noch heute in Privatbesitz und wurde erst kürzlich umfassend restauriert.

Oud-Wisch
Die Herren von Wisch gehörten zu den vier Bannerherren und damit zu den mächtigsten Adelshäusern der Grafschaft Zutphen. Der Vorläufer des „Kasteel Wisch“ stammt vermutlich aus dem elften Jahrhundert und lag circa drei Kilometer entfernt auf der anderen Seite des Flusses Oude IJssel. Alle Spuren dieses einstigen Schlosses sind verschwunden. Im 13. Jahrhundert baute dann Dirk I. von Wisch ein neues Schloss an die Stelle des heutigen Schlosses. Das Gebiet rund um das Schloss wurde als Hof ter Borg (Hof an der Burg) bezeichnet. Hier entstand das Städtchen Terborg. Johan, der jüngste Sohn von Dirk, bezog das neue Schloss um 1285.

Zwei Schlösser Wisch
Um 1400 erbten zwei Cousins das Landgut. Sie hatten jeder ihr eigenes Haus – getrennt durch einen Schlossgraben. Erst im Jahre 1644 wurde das Anwesen wieder vereint. Wahrscheinlich erklärt das die langgestreckte L-Form des Schlosses. Der älteste Teil des Gebäudes ist der runde Turm – er stammt aus dem 15. Jahrhundert. Er bildet die Verbindung zwischen dem Hauptgebäude aus dem 16. Jahrhundert und dem langgestreckten Dienstbotentrakt aus dem 17.Jahrhundert. Am Ende des Gebäudeteils, in dem die Dienstboten untergebracht waren, steht ein viereckiger Turm.

Zerstört und wieder aufgebaut
Während des Zweiten Weltkriegs nahmen die Alliierten an, der deutsche General von Rundstedt habe auf Schloss Wisch sein Hauptquartier eingerichtet. Im Oktober 1944 bombardierten sie das Schloss zwei Mal und beschädigten es stark. Nach Kriegsende begann man mit der Restaurierung des Wohnhauses. Um auch die Restaurierung des Hauptgebäudes und der Türme zu ermöglichen, gingen diese in Erbpacht an die Stiftung „Geldersche Kasteelen“. Schloss Wisch und das Landgut befinden sich noch heute in Privatbesitz und sind daher für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. 

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M 87 Kasteel Wisch Terborg 25052013
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