Waardenburg – Landgut Waardenburg en Neerijnen
B31
Waardenburg
1265

Waardenburg – Landgut Waardenburg en Neerijnen

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Waardenburg – Landgut Waardenburg en Neerijnen
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Waardenburg – Landgut Waardenburg en Neerijnen
Waardenburg – Landgut Waardenburg en Neerijnen

Die Anfänge von Burg Waardenburg gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. Vom ursprünglichen Gebäude existiert heute nur noch die Hälfte, da während des Achtzigjährigen Krieges der Südflügel zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde. Einer Legende nach lebte der berüchtigte Doktor Faust auf der Burg. Nachdem sein Pakt mit dem Teufel abgelaufen war, wurde er aus dem Burgturm in die Hölle gezerrt.

Vom Turm zur Burg
Von mittelalterlichen Burgen ist das exakte Datum der Errichtung nur selten bekannt. Die Waardenburg bildet hier eine Ausnahme: Am 2. August 1265 überließ Graf Otto II. von Geldern Ritter Rudolph de Cock die Herrlichkeit Waardenburg als Lehen. Ritter Rudolph errichtete zunächst einen Wohnturm aus Holz. Bereits kurze Zeit später wurde dieser um einen Turm aus Stein ergänzt. Sein Sohn und sein Enkel bauten den Donjon zu einer runden Wasserburg aus, indem sie drei zusammenhängende Flügel, eine Ringmauer, Türme und eine Vorburg errichten und einen Wassergraben ausheben ließen.   

Doktor Faust
Nach einer Legende aus dem Geldrischen Volksalmanach von 1842 wohnte der berüchtigte Doktor Faust auf Burg Waardenburg. Faust hatte einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Im Austausch für seine Seele verfügte er sieben Jahre lang über alles Wissen der Welt. Nachdem Faust in diesen sieben Jahren seine Macht missbraucht hatte, kam der Teufel, um dessen Seele einzufordern. Er packte Faust an den Haaren und zerrte ihn aus dem Burgturm. Auf dem Pflaster des Burghofes sind noch die Blutspritzer zu sehen, die niemals verblassen. Johan Georg Faust gab es übrigens tatsächlich. Er war einige Jahre in Burg Batenburg inhaftiert.   

Der Achtzigjährige Krieg  
Im Achtzigjährigen Krieg schlug sich die damalige Burgherrin, Catharina von Geldern, auf die Seite der Spanier. Damit machte sie sich Wilhelm von Oranien zum Feind, der die Burg 1574 eroberte. Der südliche Teil des Gebäudes sowie die Vorburg wurden dabei zerstört und sind seitdem nicht wieder aufgebaut worden. Aus diesem Grund hat die Burg heute die Form eines Hufeisens. Der Rest des Anwesens wurde im 17. Jahrhundert wieder instand gesetzt und später von verschiedenen adeligen Familien bewohnt. Erst kürzlich wurde das Gebäude gründlich restauriert und beherbergt nun ein Büro. Der Zugang zur Burg ist eingeschränkt möglich.  

Waardenburg – Landgut Waardenburg en Neerijnen
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