Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
W9
Leerdam
1880

Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“

Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“

Die Verteidigungslinie „Nieuwe Hollandse Waterlinie“ sollte Holland vor Angriffen von außen schützen. Die Linie hatte jedoch einige Schwachstellen. Eine davon war die Eisenbahnlinie Elst–Dordrecht. Um diese Stelle zu verteidigen, wurde in Acquoy am Diefdeich ein kleines Fort gebaut. Etwas ganz Besonderes ist die dazugehörige, immer noch funktionstüchtige Kranbrücke.

Verteidigungslinie
Einst warteten, verteilt auf die Forts der „Nieuwe Hollandse Waterlinie“, 12.000 Soldaten auf einen Feind, der nicht kam. Als er endlich doch eintraf, war das System hoffnungslos veraltet. Die Neue Holländische Wasserlinie konnte ihren Wert als Verteidigungsmittel niemals wirklich unter Beweis stellen. Sie wurde jedoch dreimal in Verteidigungsbereitschaft versetzt. Das erste Mal 1870 als der Deutsch-Französische Krieg zu einem europäischen Krieg zu eskalieren drohte, das zweite Mal während des Ersten Weltkriegs und das letzte Mal 1939.

„Werk op de Spoordijk“
Das Fort „Werk op de Spoordijk“ („Verteidigungsanlage auf dem Bahndamm“) wurde zwischen 1880 und 1885 an der Stelle erbaut, wo die Bahnlinie den Diefdeich kreuzt. Der Zweck dieser Verteidigungsanlage bestand darin, den Zugang zum Hinterland abriegeln zu können. Das Fort bestand aus einem Erdwall, umgeben von Gräben, die eine Batterie und ein beschusssicheres Wachhaus im Inneren schützten. Später wurde das Fort ausgebaut: Es erhielt eine Brustwehr aus Beton, zwei zusätzliche bombensichere Nebengebäude (Remisen) und ein unterirdisches Artilleriemagazin.

Kranbrücke
Den Zugang zum Fort bildeten drei sogenannte Kranbrücken – bewegliche Brücken, die sich durch Drehen um eine vertikale Achse öffnen und schließen lassen. Die Kranbrücke ist eine Erfindung des niederländischen Eisenbahningenieurs F.C. Conrad, die im 19. Jahrhundert häufig verwendet wurde. Es ist eine Variante der traditionellen Klappbrücke, die in diesem Fall jedoch nicht nach oben, sondern zur Seite klappt. Auf diese Weise ragen keine Brückenteile empor, wenn die Kranbrücke geöffnet ist: ideal für militärische Verteidigungszwecke und für ein freies Schussfeld. Die Kranbrücke bei Acquoy wurde kürzlich restauriert und ist eine der drei letzten noch funktionstüchtigen Kranbrücken in den Niederlanden. 

Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
Acquoy – Das Fort „Werk op de Spoordijk“
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Werk op de Spoordijk

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