Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
K9
Doornenburg
1951
Voor kinderen

Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation

Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation

Oben auf dem imposanten, massiven Fort Pannerdern aus dem 19. Jahrhundert thront ein kleines Gebäude. Es stammt aus der Zeit des Kalten Krieges und diente als Aussichtsposten für die Sicherung des Luftraums gegen sowjetische Kampfflugzeuge. Die Luftraumüberwachungsstation war Bestandteil des landesweiten Netzwerkes, das die Niederlande vor einem Angriff des Ostblocks sichern sollte.  

Kalter Krieg
Fort Pannerden wurde Ende des 19. Jahrhunderts als östlichster Stützpunkt der Verteidigungslinie „Nieuwe Hollandse Waterlinie“ errichtet. Nach einer wenig heldenhaften Existenz geriet es nach dem Zweiten Weltkrieg in Verfall. In den fünfziger Jahren erhielt es eine Nebenrolle im Kalten Krieg. Das Fort lag genau in der Verteidigungslinie „IJssellinie“, wurde aber nicht zur eigentlichen Verteidigung eingesetzt. Stattdessen diente es zur Überwachung des Luftraums. Mit dem damaligen Stand der Radartechnik war man nicht in der Lage, Tiefflieger wahrzunehmen. Deshalb wurde 1950 das „Korps Luchtwacht Dienst (KLD)“ gegründet.

Luftraumüberwachungsstation
Das KLD knüpfte ein landesweites Netz aus 278 Luftraumüberwachungsstationen, für die so weit wie möglich vorhandene und hoch gelegene Bauwerke wie Fort Pannerden genutzt wurden. Für die Besetzung aller Luftraumüberwachungsstationen waren 5.200 freiwillige Einsatzkräfte erforderlich, die vor allem aus der direkten Umgebung rekrutiert wurden. Auf regionalen Versammlungen in Schulräumen oder Gaststätten erhielten die Freiwilligen eine Einweisung in Flugzeugerkennung, Meldeverfahren, militärische Bildung, Meteorologie, erste Hilfe sowie atomare, biologische und chemische Kriegsführung.

Nutzen
Die Besatzung einer Station bestand immer aus zwei Personen. Ein solches Duo saß an einem sogenannten Luftraumüberwachungsinstrument, einem runden Tisch mit Fernrohr, Kompass und Landkarte. Der eine stand auf dem Aussichtsposten, der andere trug einen Kopfhörer und war bereit, mit einem speziellen Telefon Berichte an das Luftraumüberwachungszentrum durchzugeben. Letztlich wurde niemals ein russisches Flugzeug über den Niederlanden gesichtet. Die gesteigerten Geschwindigkeiten der Kampfjets und die Weiterentwicklung der Radarsysteme machten die Luftraumüberwachungsstationen schnell überflüssig. Am 1. Januar 1964 wurde das KLD (und damit auch die Luftraumüberwachungsstation auf Fort Pannerden) aufgelöst 

Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
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Doornenburg – Luftraumüberwachungsstation
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Fort Pannerden, luchtwachtpost uit de Koude Oorlog

k1-fort-pannerden-27032013
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