Slijk-Ewijk – Haus Loenen
M37
Slijk-ewijk
1466
Voor kinderen

Slijk-Ewijk – Haus Loenen

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Haus Loenen ist ein malerischer Herrensitz in der Region Overbetuwe. Es handelt sich um ein Jagdhaus, das um 1809 als Nachfolger einer mittelalterlichen Burg errichtet wurde. Einer Legende zufolge verschwand einer der Besitzer, Ritter Egbert van Loenen, mit Schloss und allem Drum und Dran in einem nahegelegenen Tümpel.

Jagdhaus
Die Wurzeln von Landgut und Haus Loenen reichen mehr als 1000 Jahre zurück. Jahrhundertelang handelte es sich um eine „Hoge Heerlijkheid“ – eine Hohe Herrlichkeit –, die sich in Besitz des Adelsgeschlechts Van Boetzelaer befand. Zurzeit ist das Landgut Loenen etwa 200 Hektar groß und umfasst neben dem Jagdhaus auch ein Kutschenhaus mit Orangerie sowie eine Reihe von Bauernhöfen und Schuppen. Im Hauptgebäude befindet sich ein Bed &amp Breakfast-Angebot mit einem Geschäft für Kunst, Design und Antiquitäten.

Legende
Einer Legende zufolge gab Raubritter Egbert van Loenen an Heiligabend ein Festmahl. Um die festliche Stimmung zu steigern, zog er mit seiner Gesellschaft in das benachbarte Herveld, um die Glocke der dortigen Kirche zu läuten – obwohl er wusste, dass die Glocke noch nicht geweiht war. So kam es, wie es kommen musste: Schon beim ersten Glockenschlag wurde die Glocke durch die Luft gewirbelt und krachte auf das Schloss, das daraufhin direkt im Boden versank. Zur gleichen Zeit brach der Deich und alle feiernden Gäste ertranken. An dem einstigen Standort der Burg befindet sich heute der Teich „Zwarte Kuil“. Auf seinem Grund liegt noch immer die Glocke der Kirche von Herveld – und in so mancher Weihnachtsnacht wird sie vom Teufel geläutet …

Zwarte Kuil
„De Zwarte Kuil” gibt es tatsächlich: Es handelt sich um einen Tümpel oder Wehl, der infolge eines Deichdurchbruchs im Februar 1644 entstanden ist. Möglicherweise ist Burg Loenen damals tatsächlich in den Fluten untergegangen und wurde später an der heutigen Stelle wieder erbaut. Mit großem Einsatz haben die Bewohner der Umgebung einen neuen Deich aufgeschüttet. Sie schliefen auf großen Booten, den „Rijnaken”, die aus Nimwegen geschickt wurden. Ein Trupp Soldaten hielt Wache, da sich das Land noch immer im Krieg mit Spanien befand (dem Achtzigjährigen Krieg, 1586–1648). Als der Deich fertiggestellt war, erhielt der Hauptmann eine reichhaltige Belohnung: 432 Liter Wein.

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M37 Huis Loinen 27032013
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