Uddel – Das Uddelermeer
P5
Uddel
-18000

Uddel – Das Uddelermeer

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Das Uddelermeer ist kein normaler See, sondern ein geologisch interessanter Überrest aus der letzten Eiszeit. Es handelt sich um eine sogenannte Pingo-Ruine, einen beim Auftauen eingestürzten Eishügel. Neben dem See liegt die „Huneschans“ (Hünenschanze), eine mittelalterliche Wallburg. Der See und der Ringwall bilden gemeinsam schon seit vielen Hundert Jahren eine interessante Kombination.

Pingo
Der Ursprung des Sees Uddelermeer liegt in der letzten Eiszeit, also vor ca. 15.000-20.000 Jahren. Im Boden entstand eine riesige „Eisbeule“, die immer größer wurde. Wie ein Pickel schob das Eis das Erdreich nach oben. „Pingo“ ist ein Wort aus der Sprache der Inuit und bedeutet „Hügelchen“. Als das Eis schmolz, sank der Hügel ein und übrig blieb ein ringförmiger Krater, eine Pingo-Ruine. Der Hohlraum im Boden füllte sich im Laufe der Jahrhunderte mit Ablagerungen. Für Geologen und Archäologen liest sich ein solcher Boden wie ein spannendes Buch, denn er enthält Informationen über Tausende von Jahren Klima, Vegetation und Besiedlung.

Hünenschanze
Das Uddelermeer bot den Menschen der Urgeschichte offenbar attraktive Wohnbedingungen, denn rund um den See wurden viele Spuren der Trichterbecherkultur gefunden. Die Bauern bauten dort auf kleinen Äckern rund um ihre Häuser zwei der ersten kultivierten Getreidearten an, die Weizenarten Einkorn und Emmer. Direkt neben dem See ist immer noch eine riesige Befestigung aus Erde, eine Ringwallburg aus dem Mittelalter, zu sehen. Diese sogenannte Hünenschanze lag strategisch günstig an einer Kreuzung zweier Routen. Die Gräben wurden durch das Wasser aus dem Uddelermeer gespeist.

Donar
Eine gelderländische Sage über die Entstehung der Hünenschanze erzählt aus der Zeit, als in der Veluwe noch Riesen lebten. Der Riese von Uddel schrak eines Nachts aus dem Schlaf auf, geweckt von einem heftigen Donnerschlag, dem ein entsetzliches Krachen folgte. Donar, der Donnergott und schlimmste Feind des Riesengeschlechts, ritt mit ohrenbetäubendem Getöse vorbei und zerschmetterte mit einem einzigen Fausthieb den Lehmofen des Riesen. Was übrig blieb, war der Rand des Ofens, der heute als Ring der Hünenschanze immer noch zu sehen ist.

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