Drie – Speulderbos
P6
Ermelo
-2800

Drie – Speulderbos

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Der Wald „Speulderbos“ bei Drie erinnert mit seinen knorrigen, grün bemoosten Eichen und halb vermoderten Baumstämmen an einen Urwald. Dass hier auch „Ur-Menschen“ gelebt haben, zeigen die vielen Hügelgräber in der Umgebung. Im Speulderbos liegt auch das „Solse Gat“, eine legendenumwobene Grube aus der Eiszeit.

Hügelgräber
Rund um das heutige Dorf Drie hat man zahlreiche Hügelgräber gefunden. Um 2800 v. Chr. wurden die Toten hier in einer einfachen Grube beigesetzt. Man bestattete sie in Hockstellung, also mit angewinkelten Beinen: die Männer auf der linken Körperseite liegend, die Frauen auf der rechten, beide mit dem Gesicht nach Süden. Die Grube wurde mit einem Hügel aus Soden und Sand bedeckt. Fast zweitausend Jahre lang blieb dies die gängigste Art der Bestattung.  

Das Solse Gat
Im Speulderbos befindet sich zwischen den Hügeln eine Lehmgrube mit dem Namen „Solse Gat“. Bei dieser Erdmulde handelt es sich um eine Pingo-Ruine, einen Krater, der nach der letzten Eiszeit durch das Auftauen eines riesigen Eisbrockens entstanden ist. Eine gelderländische Sage hält jedoch eine andere Erklärung für die Entstehung der Grube bereit: „Vor langer Zeit stand hier ein mächtiges Kloster. Die Klosterbrüder betrugen sich tagsüber wie brave Mönche, entpuppten sich jedoch in der Nacht als wahre Teufelsanbeter. Dann lasen sie schwarze Messen, und Teufel, Hexen und Geister besuchten den einst so frommen Ort. Man trank Wein aus Eimern, schlug sich den Bauch voll, tanzte und fluchte bis der Tag anbrach.

So lebten die Mönche viele Jahre in Sünde, bis eines Jahres mitten in der Heiligen Nacht ein heftiger Sturm über die Veluwe toste – gefolgt von einem gewaltigen Donnerschlag. Am nächsten Morgen, dem ersten Weihnachtstag, wollten neugierige Dorfbewohner die Ursache des nächtlichen Lärms erforschen. Im Speulderbos war an der Stelle, wo das Kloster gestanden hatte, eine entsetzlich tiefe Grube entstanden. Die Erde hatte sich aufgetan und das ganze Kloster verschlungen – zur Strafe für das lasterhafte Verhalten der Klosterbrüder. Seit jener Zeit hören Vorübergehende um Mitternacht sonderbare Geräusche aus der Tiefe des Solse Gat. Es sind die Glocken des versunkenen Klosters, die in unregelmäßigen Abständen läuten.“

Drie – Speulderbos
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Speulderbos

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